Balz & Gilg Störi / Martin Meili

Bieltin - St. German


Rebbau im Wallis

Der Kanton Wallis ist der grösste Weinbaukanton der Schweiz mit einer Rebfläche von 4'875 ha. 61 % der Rebfläche sind mit roten Rebsorten und 39 % mit weissen bestockt. Noch 1857 belegten die alten Sorten Humagne Blanche, Resi, Muscat du Valais, Arvine, Amigne und Cornalin rund 2’000 ha der gesamten Rebfläche. Die Reblaus (ab 1916) zerstörte jedoch den grössten Teil des Rebbestandes. Beim Wiederaufbau wurden viele der autochthonen Sorten durch Chasselas, Sylvaner, Pinot Noir und Gamay ersetzt, welche leichter zu bewirtschaften sind. Ende der 1950er Jahre war praktisch die ganze ehemalige Rebfläche im Kanton wieder hergestellt. In den Jahren 1981 und 1982 verursachten Riesenernten einen grossen Preiseinbruch und Lagerprobleme. Die Arbeitsweise der ganzen Weinbranche wurde in Frage gestellt, und es fand ein Umdenken statt. Viele Winzerinnen und Winzer besannen sich wieder auf die alten lokalen Rebsorten.

Die Rebfläche im Wallis ist wegen des Erbrechts stark parzelliert - rund 22'000 Rebeigentümer bewirtschaften ihre Parzellen meist im Nebenerwerb oder als Hobby.

Eine Übersicht über unsere Weine finden Sie im Bestellformular. Gekeltert werden sie in Simplon Dorf.

Rebsortenspiegel 2016

weiss (1'877 ha)

  1. Chasselas (914 ha)
  2. Sylvaner/Rhin (250 ha)
  3. Petite Arvine (186 ha)
  4. Savagnin blanc/Heida (140 ha)
  5. Malvoisie (72 ha)

rot (2'997 ha)

  1. Pinot Noir (1'519 ha)
  2. Gamay (589 ha)
  3. Syrah (169 ha)
  4. Humagne rouge (141 ha)
  5. Cornalin (139 ha)


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